Energiesparen

Für viele Menschen sind die kontinuierlich immer höher werdenden Energiekosten ein triftiger Grund, die Ausgaben zu überprüfen, denn im Haushalt lässt sich häufig einiges sparen. So lässt es sich beispielsweise darüber nachdenken, ob man effizient Wäsche trocknet oder dies noch verbesserungswürdig wäre. Fest steht, dass jeder konventionelle Wäschetrockner mehr oder weniger viel Strom verbraucht – hier gilt es also primär, das passende Gerät zu finden.

In vielen Fällen ist das Trocknen der Wäsche innerhalb der Wohnung laut des Mietvertrags nicht gestattet. In diesem Fall ist ein elektrischer Wäschetrockner eine gute Lösung, da er die nasse Wäsche schon innerhalb weniger Minuten komplett trocknet und damit für das Einsortieren in den Kleiderschrank vorbereitet. Doch hier ist es wichtig, auf ein sowohl leistungsstarkes als auch stromsparendes Modell zu achten.

Eine gute Wahl sind moderne Wärmepumpentrockner, da sie auf einer innovativen Technologie basieren, welche gerade im Hinblick auf Energieffizienz viele Vorteile gegenüber einem konventionellen Wäschetrockner bietet. Bei einem solchen Gerät wird die erforderliche Wärme nicht wie normalerweise durch einen Heizstab produziert und anschließend aus dem Gerät in die Umgebungsluft geleitet, sondern stattdessen immer wieder genutzt. Im Vergleich zu normalen Kondensations- bzw. Ablufttrocknern lässt sich mit einem Wärmepumpentrockner also eine ganze Menge Energie – und somit bares Geld – einsparen. Zwar ist der Anschaffungspreis eines solchen Geräts nicht unbedingt günstig, dennoch sind langfristig niedrigere Energiekosten die Folge. Meist amortisiert sich der Kostenaufwand schon nach einigen Monaten von selbst. Zu achten ist beim Kauf allerdings darauf, dass der Wärmepumpentrockner mit der bestmöglichen Energieeffizienzklasse, also A+++, ausgestattet ist – diese sparen am meisten Strom.

Tipps zum umweltfreundlichen Trocknen der Wäsche

Sicherlich bleibt für viele Sparfüchse auch beim Kauf eines sparsamen Wärmepumpentrockners noch ein bitterer Beigeschmack, denn prinzipiell gilt: Alle Wäschetrockner sind in gewisser Hinsicht Stromfresser und selbst in der sparsamsten Weise immer noch nicht unbedingt billig.
Dennoch bleiben dem Verbraucher hier nicht viele Möglichkeiten, denn wenn man wirklich umweltfreundlich handeln möchte, bleibt letzten Endes nur die klassische Wäscheleine übrig.

Am schnellsten trocknet die Wäsche auf der Leine, wenn man sie in einem Trockenkeller bzw. einem Trockenboden auf den Wäscheständer hängt – ideal ist warmes Sonnenlicht im Freien. Hier sind selbst Stoffe, die mehr Zeit zum vollständigen Trocknen in Anspruch nehmen, meist innerhalb einer halben Stunde vollständig frei von jeglicher Restfeuchtigkeit.

Bedacht werden sollte beim Trocknen der eigenen Wäsche auf einer Leine dennoch, dass eine große Menge an Wasserdampf von der Umgebungsluft aufgenommen werden muss. Eine hohe Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen bringt jedoch stets die Gefahr der Schimmelbildung an den äußeren Wänden mit sich – das ist vor allem bei schlechter gedämmten Gebäuden der Fall. Damit die Gefahr von Schimmel gar nicht erst entstehen kann, hilft der Einsatz eines Hygrometers. Dadurch kann die Luftfeuchtigkeit in regelmäßigen Abständen nach außen hin abgeführt werden. gerade in den Wintermonaten jedoch kühlt sich auch die Raumluft beim Lüften schnell ab und muss anschließend wieder durch die Heizung neu erwärmt werden – dadurch entstehen auch wieder höhere Heizkosten, die sich jedoch nur schwer exakt beziffern lassen. Deutlich stromsparender als ein Trockner ist diese Methode dennoch allemal.